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Immobilienkauf – Selbstnutzung und Altersvorsorge

Wer sich in Deutschland ernsthaft mit seiner Absicherung im Alter auseinandersetzt, wird das Thema der eigenen Immobilie dabei nicht vernachlässigen können. Die eigenen vier Wände sind für die meisten die optimale private Altersvorsorge, dabei steht der Wunsch zur Selbstnutzung der eigenen Immobilie weit vor der Alternative, diese als Kapitalanlage zu nutzen und zu vermieten.

Der Erwerb einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses zur Selbstnutzung und Altersvorsorge, um im Alter miet-, zins-, tilgungsfrei und unabhängig zu leben, ist gerade in Zeiten mit günstigem Zinsniveau sehr beliebt.

Neben der passenden Immobilienfinanzierung unter Berücksichtigung der üblichen 30% Eigenmittel muss hierbei jedoch auch Beachtung finden, dass der Käufer mit dem Erwerb einer Immobile zur Eigennutzung die volle Eigenverantwortung zum kostenintensiven Erhalt der Wohnimmobilie übernimmt und ein nicht unerhebliches Mass an Flexibilität aufgibt, das bei einem eventuell beruflich bedingten Ortswechsel erforderlich sein kann.

Unter den Aspekten Ortsungebundenheit und Kosten ist eine Mietwohnung in der Regel gegenüber einer eigenen selbstgenutzten Immobilie deutlich im Vorteil.

Zahlreiche zeitlich voneinander unabhängige Umfragen ermitteln die wichtigsten subjektiven Gründe für den Immobilienkauf zur Selbstnutzung:

  • Altersvorsorge
  • Vermeidung von Mietzahlungen
  • Unabhängigkeit
  • Krisensicherheit durch Stabilität des Substanzwertes

Gleichgültig ob die Entscheidung letztendlich auf Selbstnutzung oder Vermietung fällt, wer eine Immobilie erwerben möchte, sollte das Objekt vorher unter Hinzuziehung eines Sachverständigen einer kritischen Prüfung unterziehen. Hier sollte besonderes Augenmerk auf Qualität der Bausubstanz, Energiebilanz, Lage, Bodenqualität, Grundstücksgrösse, Infrastruktur und Vermietbarkeit, auch wenn vorerst die Selbstnutzung geplant ist, gerichtet werden, denn dies sind heute die wichtigsten Merkmale für die Wertbeständigkeit von Immobilien.